Erfahrungsbericht Heike, 56 Jahre alt, seit Schleudertrauma durch Unfall vor 8 Jahren Nerv oberer Rücken entlang der WS gequetscht
Heike erlitt vor 8 Jahren ein Schleudertrauma. Seitdem ist ein Nerv links ihrer Brustwirbelsäule gequetscht. Physio und Massagen, Chiropraktik, Osteopathie nichts hat geholfen, so dass sie sich damit abgefunden hatte. Da aber die Schmerzen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen schlimmer wurden, kam sie auf Empfehlung zu mir in die Praxis, um es mit Logosynthese auszuprobieren.
Logosynthese kann wunderbar bei körperlichen Problemen angewandt werden. Hier arbeiten wir systemisch, indem wir den Körperteil aufstellen. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Informationen der Körperteil gibt. Heike war mit der Aufstellungsarbeit nach Bert Hellinger vertraut, so dass sie sich sehr gut darauf einlassen konnte. Sie platzierte den oberen Rücken im Raum, und stellte sich dann an diese Stelle, um zu spüren, wahrzunehmen und zu beobachten.
Der „obere Rücken“ krümmte sich augenblicklich zusammen und fühlte sich wie in einem Schraubstock zusammengequetscht. Der Druck kam von oben und von unten. Also sprach der „obere Rücken“ die entsprechenden Sätze.
Die Regulationsbewegungen waren sehr intensiv und dauerten ca. 30 Minuten. Heike konnte diese sog. Konvulsionen gut zulassen. Die Regulation ließ „den oberen Rücken“ zu Boden fallen. Die muskulären Verdrehungen im Wechsel von Anspannung und Entspannung waren enorm.
Nachdem die Bewegungen verebbten, bat ich „den oberen Rücken“, sich wieder zu erheben und wahrzunehmen, wie es ihm nun gehe. „Der obere Rücken“ war entspannt, weich und müde. Er blieb frei aufgerichtet stehen. Es war keine Belastung mehr spürbar, so dass „er“ den Abschlusssatz zur optimalen Integration dieser Behandlung sprechen konnte.
Danach löste sich Heike wieder aus der Rolle des oberen Rückens.
Der Nerv war befreit. Nichts quetschte mehr. Nichts tat mehr weh oder beeinträchtigte die Beweglichkeit.
Dauerte der Sitzung: 60 Minuten (onsite)